Bestellung und Abrechnung
- B2C: Einzelkauf per Kreditkarte, sofortige Zustellung an Käufer.
- B2B: Bulk-Order (auch >10 000 Sendungen), Rechnung auf Firmenname, Nettoausweisung der USt., Zahlungsziele.
- B2B verlangt Kostenstellen-Zuordnung und Sammelrechnungen pro Kampagne oder Periode.
Compliance und Reporting
Ein B2B-Programm muss pro Sendung einen Audit-Datensatz liefern: Empfänger-Identifikator, Wert, Marke, Ausgabezeit, Einlöse-Status. Ohne diesen Datensatz ist die Sachbezug-Beleglage im Falle einer Betriebsprüfung nicht führbar.
B2C-Karten bieten diesen Datensatz nicht — der Käufer erhält allenfalls eine Verkaufsbestätigung, aber keine strukturierte Sicht auf Ausgaben pro Empfänger.
Delivery und Empfängererfahrung
B2B-Kanäle liefern Sendungen personalisiert, mit Firmen-Branding, in mehreren Sprachen und über den gewählten Kanal (E-Mail, SMS, Slack, Teams, API). Die Erfahrung wirkt nicht wie ein Schnelleinkauf, sondern wie ein durchdachtes Programm.
Häufige Fragen
Kann ich B2C-Karten für Mitarbeiter kaufen?
Rechtlich ja, praktisch problematisch: fehlender Audit-Log, keine Sammelrechnung, keine Sachbezug-Konfiguration. Die Betriebsprüfung wird die Beleglage bemängeln.
Welche Zahlungsziele sind bei B2B üblich?
Netto 14–30 Tage je nach Volumen. gift.cards akzeptiert Rechnung ab dem ersten Auftrag.
Bekomme ich Rabatte im B2B-Kanal?
Nicht auf den Nennwert (Closed-Loop-Anforderung), aber auf Plattform- und Delivery-Gebühren — bei gift.cards entfallen diese ohnehin.